11.9.05 MTB Marathon Schleitheim

Da ich auf dem Quervelo eindeutig noch einige Stunden Fahrpraxis aufzuholen hatte, habe ich auch auf diesen Marathon verzichtet und bin beim Team im Trainingslager geblieben

 

4.9.05 GP Lausanne

112km und über 2100Höhenmeter. Das ganze Rennen geht eigentlich fast nur hoch oder runter. Ich hatte aber meine Schlappe vom GP Genf am Vortag gut zu machen und wollte unbedingt meine letzte Chance nutzen, im 2005 ein Strassenrennen in der Schweiz zu gewinnen. Wir sind gleich sehr schnell ins Rennen gestartet und ich hatte in den ersten 5 Runden teilweise richtig Mühe mitzuhalten. In der drittletzten Runde habe ich mich aber zusammengerissen und attackiert, damit das Elitefeld etwas kleiner wird und wir den vordersten Junior doch noch einholen. Dies hat wie im letzten Jahr nicht geklappt und wir Elitefahrer konnten nur noch um den 2. Platz fahren. Ich habe den Bergsprint relativ klar gewonnen und mir den 2. Platz gesichert.

 

3.9.05 GP Kanton Genf

Fast mein Lieblingsrennen. Ich bin supermotiviert gestartet und habe gehofft, dass wir alle vor uns gestarteten Fahrer einholen, damit ich zu meinem dritten Sieg an diesem fahren kann. Eingeholt haben wir alle Fahrer. Ich habe aber den Abgang der Elitespitze verpasst und konnte nicht um den Sieg mitfahren. Bin aber trotzdem zufrieden mit meinem Rennen und gehe optimistisch ins Rennen von Lausanne.

 

27.8.05 Nationalpark Marathon Scuol

Ich musste diesen Marathon leider kurzfristig absagen, da ich für Jeantex in Italien am Gardasee war. Wir haben dort alle Fotos für den 2006er Radkatalog aufgenommen. Im Frühling werde ich Versuchen, einige Bilder auf meiner Homepage zu präsentieren.

 

20.8.05 MTB Marathon WM Lillehammer

Thomas Frischknecht hat mich schon früh in der Saison gefragt, ob ich nicht mit ihm zur WM fahren würde. Ihn sollte ihn auf dem Weg zu einem erneuten Titel- oder Medaillengewinn unterstützen. Da ich mir selber keine grossen Chancen ausrechnete, habe ich ihm zugesagt. Wir sind dann zusammen mit Ralf Näf schon am Dienstag nach Norwegen gereist. Am Mittwoch haben wir die ersten 90km der Strecke besichtigt, wo mir die ersten 35 sehr gut gefallen haben: relativ viel Kiesstrasse, dazwischen immer wieder kürzere technische Passagen und einige Höhenmeter. Am Donnerstag und Freitag sind wir dann jeweils die letzten 20km abgefahren. Diese waren technisch für mich wieder mal am oberen Limit, die ich aber trotzdem einigermassen gut hinter mich bringen konnte.

Das Rennen selber verlief dann gleich von Beginn an genau so, wie wir uns das vorgestellt haben. Frischi konnte sich gleich nach 8km mit 4 anderen Fahrern vom grossen Feld absetzten. Ralf und ich versuchten, das Rennen dahinter so gut wie möglich zu kontrollieren. Dies gelang uns so gut, dass die Spitze mit 7min Vorsprung auf die Schlussrunde kam. Ralf und ich sind an der Spitze des Feldes in diese eingebogen und haben gekämpft was nur ging. Frischi hat gewonnen! Ralf wurde 5. und ich 14. Besser hätte es für uns drei wohl kaum laufen können. Ich habe für mich immer mit einem Platz in den Top 30, ev. Top 20 geliebäugelt. Der 14. Rang ist super für mich.

 

14.8.05 Eiger Bike Grindelwald

Wieder ein Marathon mit 4000Höhenmetern. Ich war mir aber sicher im Engadin gut trainiert zu haben und nach 2 Wochen mit intensiverem Training war ich optimistisch endlich mal wieder an einem Marathon zeigen zu können was ich wirklich drauf habe. Ich fand dann auch gleich einen guten einstieg ins Rennen und konnte bis etwa 3km vor der grossen Scheidegg mit der Spitze mitfahren. Leider viel ich dann aber etwas zurück, konnte mich aber in der zweiten Gruppe halten. Bald waren wir aber nur noch zu zweit. In einer abfahrt war ich dann aber etwas schneller als Thomas und fuhr so mein eigenes Tempo weiter. An 4.Stelle liegen habe ich dann das letzte grosse Hindernis des Tages in angriff genommen. Die kleine Scheidegg. Mir ging schon bald die Kraft aus und fiel auf den 5.Platz zurück. Mit viel Kampf und würgen konnte ich diesen aber halten. 5. finde ich ganz ok obwohl es kein Glanzrennen von mir war.

 

 

7.8.05 Strassenrennen Gansingen

Da ich an diesem Rennen gerne ein gutes Resultat gefahren hätte, war ich ein bisschen nervös vor dem Start. Ich war mir nicht sicher, wie gut ich nach 4-wöchigem Ausdauertraining im intensiven Bereich bin, konnte dann aber gut mithalten und mit Hilfe von Tobias, dem Bruder von Veronika, hatte ich das Rennen bis Halbzeit gut im Griff. Wie geplant, habe ich drei Runden vor Ziel angegriffen und konnte mit einigen Fahrern zur Spitze aufschliessen. Dabei habe ich aber anscheinend den Motor etwas überdreht und konnte bei der nächsten Bergpreispassage nicht mehr mithalten. Ja nu, gut war ich. Aber noch nicht gut genug, um das Rennen selber zu diktieren.

 

12.7. bis 31.7. Höhentrainingslager Engadin

Ich glaube, ich hatte wettertechnisch noch nie so viel Glück im Engadin. 3 Wochen fast nur Sonne und super warmes Wetter.

Die erste Woche konnte ich beim ehemaligen Tuggener Dani Bamert privat wohnen. Wir hatten es die paar Tage recht lustig. Den Rest des Trainingslagers war ich dann im www.sporthotel.ch - gutes Essen, gute Zimmer und eine kleine Velowerkstatt. Für die schnelle Erholung war ich fast täglich im Hoteleigenen Wellnesbereich anzutreffen.

Trainiert habe ich natürlich auch. Neben fast allen Pässen, die Rennvelo-tauglich sind, habe ich einige MTB Touren gemacht. Es war jedes Mal mega.

Hoffentlich habe ich für die bald anstehende Quersaison eine gute Basis. In zwei Wochen beginne ich dann mit dem eigentlichen Quertraining.
 

 


24.7.05 Swiss Bike Masters Küblis

Nach einem guten Start konnte ich den grössten Teil des ersten Berges in der ersten Gruppe mitfahren. Oben raus habe ich mich dann in die 2. Gruppe zurückfallen lassen und in dieser gefahren. Den ersten technischen Streckenteil habe ich ohne Probleme hinter mich gebracht und gleich den Aufstieg zum höchsten Punkt der Strecke in Angriff genommen. Schon hier hatte ich nicht mehr die besten Beine und musste meine Gruppe ziehen lassen. Erstaunlicherweise konnte ich auf dem Singletrail  in Richtung Carschinahütte wieder zur Gruppe aufschliessen und mich auch in der darauf folgenden Laufpartie in dieser halten. Beim Aufstieg zur Madrisa haben sich meine Beine sofort verabschiedet und ich bin richtig den Berg hoch geschlichen. Ich hatte schon an der Hälfte des Rennens keine Kraft mehr und bin in Klosters ausgestiegen

 

23.7.05 Womens Ride Küblis

Weil biken immer noch mehr der Männersport ist, versuchen die Bike-Hersteller vermehrt, Frauen an das Thema heranzuführen. Zum Women’s Ride haben sich etwa 40 Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren, in verschiedenen Konditioins- und Technikgraden angemeldet. Die Horde wurde von Andrea Huser, Anita Steiner und mir begleitet. Die Führung übernahm ein Local. Von Küblis aus ging es über Waldwege zum Wendepunkt Malans. Auf den Spuren der Rennfahrer ging es über die Rennstrecke wieder zurück nach Küblis. Hat Spass gemacht.
 

 

Bilder gibts unter http://www.praettigau.ch/index.php?Site=SBM

 

10.7.05 Bike Park Filzbach

Ich wollte meinen letzten Ferientag nochmal richtig geniessen, habe nochmal das Downhill-Velo gemietet und bin nach Filzbach gefahren. Das Video zeigt meinen ersten anständigen Stunt mit diesem Velo. Für einen richtigen Downhill-Fahrer ist das natürlich ein Klacks, für mich war es aber eine richtige Herausforderung.
 

Dummerweise bin ich später blöd gestürzt und musste Fun in Filzbach abbrechen.


 

Video Bike Park Filzbach - Hier klicken


 

 

4.7.05 Bike Park Filzbach

Schon länger hatte ich vor, mal die Piste in Filzbach zu begutachten und nach Möglichkeit meine Abfahrtskünste zu verbessern. Als ich dann von verschiedenen Leuten gehört habe, wie viel Spass es dort macht, habe ich mir in der www.radbar.ch in Schmerikon eine komplette Ausrüstung gemietet und bin nach Filzbach gefahren. Was ich da  sah, hat all meine Erwartungen übertroffen. Es hat extrem viel Spass gemacht, obwohl ich im vergleich zu Thomas Kalberer und Hans Rey wie ein Anfänger runter gefahren bin. Auf jeden Fall war es mega lässig. Üben muss ich aber weiter.

 

3.7.05 Marathon SM Champery

Gute Beine, Top Motiviert aber technisch keine Chance. Physisch bin ich recht gut drauf gewesen. Am ersten Aufstieg konnte ich relativ gut mitfahren und musste nie überdrehen. Was danach folgte, hat mich aber technisch einige Male überfordert. Der 13.Rang entspricht dann auch bei Weitem nicht dem, was ich mir erhofft hatte. Ja nu, ändern kann ich nichts mehr. Die nächsten wichtigen Rennen kommen aber bestimmt.

 

26.6.05 MTB Marathon EM Frammersbach (D)

Ich bin sehr motiviert nach Frammersbach angereist. Als ich am Freitag die ersten 50km der Strecke besichtigt hatte, steigerte sich Motivation gleich nochmal.

Die Strecke kam mir sicherlich entgegen, da sie technisch nicht extrem anspruchsvoll war und die Abfahrten zwar schnell, aber nicht sehr gefährlich waren.

Ich konnte gleich auf den ersten der 120km eine gut Position fahren und mich in der Spitzengruppe ohne Probleme festsetzten. Bis etwa Kilometer 40lief alles nach Plan. Die Spitzengruppe wurde von Aufstieg zu Aufstieg kleiner, ich hielt mich immer einigermassen vorne auf und wollte bis etwa Mitte der 2. Runde warten bis ich allenfalls selber die Initiative ergreifen würde. In einem Teer-Aufstieg hörte ich dann plötzlich etwas an meinem Velo klappern. Als ich kurz runter schaute sah ich den offenen Schnellspanner am Vorderrad. Ich dachte: kein Problem, kurz anhalten, zumachen und weiterfahren. Das funktionierte aber nicht. Als ich den Schnellspanner schloss, drehte sich das Rad nicht mehr. Ich versuchte es noch zwei-, dreimal und entschloss mich dann, den Schnellspanner so gut wie möglich anzudrehen. Vor jeder Abfahrt stoppte ich, um nach dem Schnellspanner zu sehen. Ca. 7km später wechselte ich mein Vorderrad und versuchte, die etwa 3min Rückstand zur Spitze zu verkleinern. Etwa bei Kilometer 80 war ich wieder bis auf 30sek. an der Spitze daran und habe diese immer wieder gesehen. Leider ging mir einige Kilometer später die Kraft aus und es parkierte mich förmlich. Ich versuchte, an den nachfolgenden Fahrern dran zu bleiben. Dies gelang mir aber nie, und ich viel weiter zurück. Als ich dann etwa an 25. Stelle lag, entschloss ich mich, das Rennen einfach noch zu beenden und es als gutes Training für die SM zu sehen. Es reichte dann doch noch für den 31.Rang.

 

14. bis 19.6.05 Tour de Beauce (Canada)

            Reise: Die 8 Flugstunden sind tatsächlich wie im Flug vergangen. Ich bin kurz nach dem Start eingeschlafen und erst viel später wieder aufgewacht. In Montreal wartete allerdings noch ein 4h Autotransfer auf mich, der fast nicht enden wollte. Trotzdem kam ich gesund an und konnte mich bald ins Bett legen.

            1. Etappe. Ich war gespannt darauf, wie das Rennen verlaufen würde. Da kaum europäische Teams am Start waren, musste ich mit allem Möglichen rechnen. Im Feld ging es aber recht zivilisiert zu. Ab Mitte Rennen begann es zu regnen, was aber nicht extrem schlimm waren, da sich die Temperaturen nahe der 20°C-Marke bewegten. Die Etappe beendete ich diskret im Feld.

            2. Etappe. Uns Fahrer erwarteten 180km mit über 3000Höhenmetern bei Regen, Sturm und knappen 10°. Mir lief es das ganze Rennen überhaupt nicht und zu allem Elend hatte ich das Gefühl, jeden Moment erfrieren zu müssen. Ich kam mit Sitzbeschwerden im letzten, ca. 30Mann grossen Gruppetto ins Ziel.

            3. Etappe. Schon wieder Regen, aber diesmal noch kälter. Ich hatte etwas bessere Beine als Tags zuvor, war gut eingeschmiert und mit langen Beinlingen, Winterhandschuhen, Thermoweste und Regenjacke unterwegs. Ich hatte trotzdem immer wieder kalt und meine Sitzprobleme verschlechterten sich zusehends. Ich habe das Rennen beendet, hatte aber absolut keine Motivation mehr, einen weiteren Tag im Regen herum zu fahren.

            4. Etappe. Da es immer noch regnete, und ich meine Sitzprobleme nicht in den Griff bekam, bin ich zu dieser Etappe nicht mehr an den Start gegangen.

Das ganze Canada-Abenteuer hätte ich mir sparen können und besser daheim seriös trainiert.
 

 


12.6.05 MTB Marathon Estavayer le Lac

Ich war richtig gespannt darauf, wie es mir am ersten MTB-Marathon der Saison ergehen würde. Gestartet bin ich optimal. Nach 25km hatte ich sogar mal kurzzeitig solo die Spitze inne. Richtig von der Spitzengruppe weggekommen bin ich aber nicht. Nach ca. 35km hatte ich plötzlich wieder das elende Umwerfer-Problem wie letztes Jahr am MTB-Rennen in Eschenbach. Ohne grosses und kleines Kettenblatt Rennen zu fahren geht einfach nicht. So versuchte ich den Umwerfer mit Gewalt (Fussschlägen) wieder zurecht zu rücken. Dieses Unterfangen missriet mir aber gründlich, und mein M9 bestrafte mich prompt und ohne Vorwarnung mit einem Abwurf. Passiert ist mir glücklicherweise fast nichts und den Anschluss hatte ich auch schnell wieder hergestellt. Leider musste ich kurze Zeit später wieder von meinem Stevens um den Umwerfer mit einem Sechskantschlüssel einigermassen zu richten. Ab da konnte ich mit einigen Problemen wenigstens wieder das mittlere und grosse Kettenblatt benützen. Verloren habe ich dabei aber den Anschluss an die Spitze und etwa 1.30min. 3 Fahrer habe ich dann wieder zurückgeholt und am Schluss den 8.Rang belegt. Eigentlich ist das nicht so schlecht, aber mit guten Beinen wegen Defekt aus der Entscheidung zu fallen, ist schon sehr ärgerlich.

 

 

 

5.6.05 MTB Rennen Domat Ems- Feldis

Um vor dem 1. grossen MTB Rennen dieser Saison schon mal rennmässige Offroad-Luft schnuppern zu können, habe ich mich kurzfristig entschlossen, dieses Rennen zu fahren. Es waren 22km mit 1400m Höhendifferenz, davon 5km flach zum Einrollen und 2x 1,5km bergab. Es war also ein richtiges Bergrennen und weniger ein CX-Rennen. Mir ist es trotzdem recht gut gelaufen, obwohl ich keine Reserve hatte, um meinen Konkurrenten um den Sieg attackieren zu können. So habe ich mich wieder mal auf meine Sprintfähigkeiten verlassen. Es hat auch funktioniert und ich habe das Rennen mit wenigen Metern Vorsprung gewonnen. Mein Stevens M9 hat mich beim ersten Rennen also auch gleich zum ersten Sieg getragen, bzw. gefahren oder so…

 

4.6.05 Handycaprennen Gippingen

Ich versuche seit drei Jahren dieses Rennen zu gewinnen. Auch dieses Mal stand ich wieder sehr motiviert und mit guten Beinen am Start. Die Amateure hatten wir ungewöhnlich schnell eingeholt. Kurz darauf hatte ich mir einen Hinterradplatten eingefangen, den ich aber mit Hilfe von Bürgi’s Cyclingteam schnell wieder beheben konnte. Die Aufholjagd gestaltete sich aber mehr als schwierig, da aus dem Feld immer wieder Fahrer abgehängt wurden. In der Wagenkolonne war deswegen ein riesiges Chaos. Nach etwas mehr als 1 Runde Vollgas hatte ich es dann aber doch geschafft. Ich benötigte aber weitere 2 Runden um mich einigermassen von diesem Effort zu erholen und zurück ins Rennen zu finden. 3 Runden vor Schluss habe ich mit einer 7er Gruppe versucht, die vier Spitzenfahrer einzuholen. Die Gruppe war aber leider nicht stark genug besetzt und wir wurden kurz vor Eingang in die letzte Rund vom Feld eingeholt. Im Sprint hatte ich einfach nicht mehr genug Kraft und belegte den 18.Rang.
Bilder sind bereits Online.


 

26. bis 29.5.05 Steiermark Rundfahrt

Ich hatte die Gelegenheit, für den deutschen Verein SV Wacker Burghausen diese Rundfahrt zu bestreiten. Für die ganze Woche war Hitze angesagt. Mein letztes Etappenrennen lag schon länger zurück und Hitze mag ich auch nicht besonders. So habe ich mir nicht viel vorgenommen. Ich wollte einfach jeden Tag mein Bestes geben und versuchen, auch im Finale immer wieder rein zu halten. Diese intensiven Rennkilometer brauche ich unbedingt für die in Kürze beginnende Hauptphase der Sommersaison.

 

Donnerstag 1. Etappe

Eine anspruchsvolle Zielrunde mit einem Berg, der sich nach dem Bergpreis noch ewig hinauszog. Ich bin bis auf die Zusatzrunde ohne Probleme und viel Aufwand gekommen. Dann habe ich versucht, mein Rennen zu lancieren und habe mit einer guten Attacke das Finale der letzten 30km eingeläutet. Die 6er Gruppe funktionierte aber nicht sehr gut und wir wurden wenig später wieder eingeholt. In der vorletzten Runde habe ich auf der letzten Kuppe nach dem Bergpreis nochmal attackiert. Dieses Mal sah alles viel besser aus, doch leider waren zu viele Favoriten fürs Gesamtklassement dabei und wir wurden kurz vor dem letzten Bergpreis wieder eingeholt. Es liefen dann bis kurz vor dem Ziel weitere Attacken, die aber schnell wieder neutralisiert wurden. So kam es zum Massensprint von etwa 40 Fahrern. Ich habe den 11.Platz belegt. Dank 2 sek. Zeitbonifikation, die ich während einer Attacke gewonnen hatte, war ich 5. in der Gesamtwertung

 

Freitagmorgen 2. Etappe

Es war eine Flachetappe angekündet. Gleich zu Beginn der 3x zu befahrenden Runde hatte es einige, sehr eklig zu fahrende, relativ steile Wellen. Ich habe mich die gesamte Etappe zurückgehalten. Im Finale habe ich kurz versucht, mitzufahren. Der Massensprint in einer sehr engen Kurve war mir aber zu gefährlich und ich habe mich aus der Entscheidung rausgehalten.

 

Freitagmittag 3. Etappe

Bergrennen über 13,8km, 750Höhenmetern und Massenstart. Ich habe mir nicht viel ausgerechnet, da ich in dem hier geforderten, intensiven Bereich noch kaum trainiert habe. Trotzdem wollte ich nichts verschenken und versuchte mein Bestes. Da mir so extrem steile Berge nicht besonders liegen, bin ich mit dem 15. Rang durchaus zufrieden, 15. in der Gesamtwertung ist auch ok..

 

Samstag 4. Etappe

Die brutale Hitze erdrückte mich schon fast vor dem Start. Ich bin möglichst lange im Schatten geblieben und habe mich erst etwa 3min vor dem Startschuss an den Start begeben. Irgendwie wurde das von der Jury bemängelt und ich habe eine Verwarnung wegen zu später Startaufstellung erhalten. Mir war bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht klar, dass man eine bestimmte Zeit vor dem Start auf der Linie stehen muss.

Das Rennen verlief gleich von Beginn an sehr animiert. Die Strecke lud aber auch zum attackieren ein. Die nur schleichend steigenden Höhenmeter konnte man mit Rückenwind fahren. Die Abfahrt war dann mit leichtem Gegenwind zu fahren. Nach etwa 1h Fahrzeit hatten wir dann über 46km/h Durchschnitt. Meine Beine waren eigentlich gar nicht so schlecht, ich konnte mich ohne grössere Probleme im Feld bewegen und in den wichtigen Momenten gut mithalten. Ich hatte aber trotzdem immer wieder das Gefühl, dass mich die extreme Hitze vom Velo runter schlagen wolle. Zum Schluss zeichnete sich ein Massensprint ab. 3km vor dem Ziel habe ich trotzdem meine Beine in die Hand genommen und habe versucht, dem Feld weg zu fahren. Etwa 2km später wurde ich aber wieder eingeholt. Aus dem Massensprint habe ich mich dann raus gehalten.

 

Sonntag 5. Etappe

Auf uns Rennfahrer wartete die mit Abstand schwerste Etappe, 140km mit etwa 2500 Höhenmetern und wiederum sehr warmes Wetter. Ich hatte mir viel vorgenommen und mein Velo wurde getunt was nur ging. Mein Stevens SCF1 wäre bestimmt sehr, sehr nah am 6,8kg-UCI-Gewichtslimit gewesen, Kontrolle gab es aber keine. Bereits nach etwa 20km war ich in einer 13Mann Spitzengruppe. Diese harmonierte aber nicht besonders gut, so kamen wir nie weiter als 90 Sek. vom Feld weg. Die Gruppe wurde trotzdem mit jeder Runde etwas kleiner. Etwa bei km 100 wurden wir dann wieder vom Feld eingeholt. Ich konnte aber weiter eine gute Position fahren und war immer ganz vorne dabei. 30km vor dem Ziel wurde das Rennen von den Gesamtersten richtig eröffnet. Ich konnte einigermassen mithalten und war auch bei der nächsten Tempoverschärfung wieder dabei. 10km vor Schluss konnte ich alleine zu einer 3er Gruppe vorfahren. Meine Chancen in einem Sprint wären jetzt Top gewesen. Leider konnte ich am letzen Berg nicht ganz mithalten und fiel zu den nächsten Verfolgern zurück. Ich konnte mir aber doch noch den 4.Platz sichern und verbesserte mich damit auf den 8. Schlussrang, mit dem ich zufrieden bin.
 

 


22.5.05 Strassenrennen Schattdorf

In Schattdorf hatte ich aus dem Jahr 1998 noch eine Rechnung offen. Damals habe ich das Rennen völlig überraschend gewonnen, wurde aber wegen Protest des Post Swiss Teams auf den 4. Rang zurück versetzt.

Ich war mir nicht sicher, welche Strategie ich in diesem Rennen fahren soll. Der Hügel ist zum attackieren eigentlich zu kurz, trotzdem muss man immer konzentriert fahren. Ich wollte erst mal warten bis wir die mit 4min Vorsprung gestarteten Amateure eingeholt hatten und anschliessend versuchen, mich mit einer kleineren Gruppe vom Feld abzusetzen. Leider haben wir das Amateurfeld erst ca. 3km vor dem Ziel eingeholt. Den zweiten Ausreißer der Amateure haben wir ca.1km vor dem Ziel gestellt. Ich habe versucht, den möglichen zweiten Platz zu belegen. Meine Position bis kurz vor der Ziel-S-Kurve war sehr aussichtsreich. Ich wurde dann aber von zwei recht ungestüm agierenden Fahrern abgedrängt und habe am Schluss nur den 5.Platz belegt. Mit meinem Rennen bin ich zufrieden, den möglichen Podestplatz hätte ich aber schon belegen sollen.

 

 

 

9.-15.5. Ausgiebiges Bergtraining

Da in ich in dieser Woche keine Rennen geplant habe, wollte ich mich im Hinblick auf die bald beginnenden MTB Marathons langsam aber sicher dem Bergtraining widmen.

Oberricken, Kerenzerberg, Wildhaus, 2x Ricken, Sattelegg, Ibergeregg, Sattel, Schwägalp, Bächli, Hemberg, Wasserfluh, Hulftegg, Jaunpass, Saanenmöser, Col de Pillon, Col de la Croix, Col de Mosses bin ich gefahren. Das ergibt total etwas über 10’000 Höhenmeter und fast 900km. Einschlafprobleme hatte ich die ganze Woche nie.

 

5.5.05 Rundstreckenrennen Weitnau (D)

Im Ostallgäu konnte ich meinen ersten Saisonsieg verbuchen.

Das Rennen war mit 81km nicht gerade lang. 16 Runden mit je 100 Höhenmetern hängten aber gegen Ende des Rennens trotzdem ganz schön an. Erschwerend kam das nasse und kalte Wetter dazu, sodass von 130 Fahrern gerade mal 45 das Ziel sahen. Ich habe versucht, das Rennen aktiv mitzugestalten. Dies ist mir gut gelungen, doch leider konnte ich mich weder alleine, noch mit einer Gruppe vom Feld absetzten. So kam es auf der leicht ansteigenden Zielgeraden zu einem Sprint von knapp 30 Fahrern. Diesen habe ich überlegen gewonnen.

Jetzt muss es nur so weiter gehen. In der Schweiz würde ich zu gern auch wieder einmal ein Strassenrennen gewinnen.
 

 


01.5.05 Frauenfeld

167km bei brütender Hitze.

Da ich wieder ohne Teamunterstützung auskommen musste, wollte ich die ersten 100-120km möglichst wenig Arbeit verrichten, damit ich in den wirklich entscheidenden Rennphasen noch ausreichend Kraft habe. Als dann schon in der 2. Runde eine fast 30 Mann starke Gruppe dem Feld entwischt war, musste ich natürlich mit. So habe ich die 15sek Rückstand möglichst schnell geschlossen damit ich weiter im Rennen war. Irgendwann ist dann eine 7 Mann starke Gruppe weggefahren. Da es aus meiner Sicht noch zu früh war, bin ich weiter in meiner grossen Gruppe geblieben und habe darauf spekuliert, gegen Ende des Rennens aufschliessen zu können. Leider war meine Spekulation nicht richtig. Mit dem 16.Rang bin ich gar nicht zufrieden. Meine Form wäre aber bestimmt gut genug, um ein solches Rennen gewinnen zu können.

 

30.4.05 Kriterium Mauren

Da mir zurzeit die Strassenrennen etwas fehlen, habe ich mich relativ kurzfristig für das Kriterium Mauren angemeldet. Mit 70 mal einem knappen Kilometer war das Rennen auch nicht gerade lang und aus meiner Sicht eine gute Vorbelastung für das Strassenrennen in Frauenfeld. Oberstes Gebot für mich war, endlich wieder ein Kriterium ohne Sturz zu beenden. Das habe ich glücklicherweise geschafft. Resultatemässig hatte ich mir nicht sehr viel vorgenommen. Eine gute Platzierung wollte ich aber nicht verschenken. So habe ich nach ca. 20 Runden eine erste Attacke gefahren und den darauf folgenden Punktesprint solo für mich entschieden. Kurz darauf wurde ich wieder eingeholt und habe mich gleich im Feld versteckt, damit ich etwas durchatmen konnte. Die letzten 3 Punktesprints bin ich dann wieder mitgefahren.

Der 4. Schlussrang ist aber sicher das Optimum für nicht viel mehr als im Feld mitrollen.

 

 

 

24.4.05 Berner Rundfahrt Lyss

Aufstehen um 3.40Uhr, Start um 7.00Uhr, Ziel ca.10.20Uhr.

Das waren die Eckdaten für meinen Sonntag. Das frühe Aufstehen hat mir nicht wirklich Probleme bereitet, allerdings war ich richtig froh dass ich im Auto auf der Fahrt nach Lyss schlafen konnte.

Das Rennen verlief dann gewohnt nervös. Trotz Regen zu Beginn folgte Attacke auf Attacke. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten habe ich mich sehr zurück gehalten und das Rennen mehr oder weniger beobachtet. In der letzten Runde verspürte ich dann plötzlich bessere Beine. Leider war das Rennen zu dem Zeitpunkt ziemlich gelaufen. 6km vor Schluss habe ich mit einer Attacke doch noch versucht zur Spitze aufzuschließen. Fast 1min Rückstand war aber ganz klar zuviel. Mit dem 10.Rang bin ich trotzdem nicht unzufrieden.
 

 

 


17.4.05 GP Lancy

Da der Start schon auf 8.30 Uhr angesetzt war, und Lancy über 340km von Tuggen entfernt liegt, musste ich die Nacht in einem Hotel übernachten. Glücklicherweise konnte ich mich dem Team von meinem Trainer, www.bca-cycling.ch, anschliessen und musste selber nichts organisieren. Das Hotel lag in Frankreich direkt nach der Grenze. Als es am Samstag die halbe Reise nach Lancy regnete, machte ich mir noch keine grossen Gedanken. Ich bin ja schon viele Rennen bei Kälte und Nässe gefahren. Als es aber kurz nach unserer Ankunft zu schneien begann, machte ich mir schon etwas Sorgen.

Am Sonntag Früh um 6 Uhr habe ich dann die Welt nicht mehr verstanden! Vor meinem Fenster lagen unglaubliche 20cm Neuschnee. Ich habe mich aber trotzdem auf ein Rennen eingestellt, weil unser Hotel doch einige Meter über der Höhe von Lancy lag. Im Startgelände habe ich meine Nummer geholt, mich gut mit Wärmecreme eingeschmiert und mich zum Einfahren für 15min auf die Rolle gesetzt.

Am Start wurde uns Fahrern dann von einem Jurymitglied mitgeteilt, dass es auf der Strecke einen Abschnitt habe, bei dem sogar Schnee auf der Strasse läge. Wir sollten halt einfach die erste Runde (ca.35km neutralisiert) zurücklegen. Falls alles gut fahrbar sei, wird gestartet. Ich habe daraufhin sofort einem Jurymitglied gesagt, dass man bei diesen schlechten Wetterverhältnissen ein Rennen nicht so lange neutralisieren könne, weil sonst das halbe Feld schon erfroren sei bevor richtig gestartet wird. Tatsächlich wurde das Rennen nach 2km freigegeben, nach 12km wegen Schnee auf der Strasse aber schon wieder abgebrochen.

Es war zwar saukalt, aber 2 Runden Rennen hätte man meiner Meinung nach trotzdem fahren können. Der Schnee war so nass, dass es zum Velofahren absolut kein Problem gewesen wäre.

Ausser Spesen nix gewesen!!!

 

 

6.4. bis 10.4.05 Mallorca Rundfahrt

Kurzfristig habe ich die Gelegenheit bekommen, für ein einheimisches Team an der  Mallorca Rundfahrt zu starten. Ich habe diese Chance wahrgenommen um möglichst schnell in Form zu kommen.

 

1. Etappe: 7,6km.

Eigentlich habe ich mir meinen Saisonstart etwas gemütlicher vorgestellt, als mit einem so kurzen Zeitfahren. Dieses flache Rennen fand an der Promenade von El Arenal statt. Ich habe mich im Mittelfeld klassiert.

 

2. Etappe: Porto Pollença - Porto Pollença.

Ich war sehr gespannt, ob ich an einem 5km Berg bereits mit der Spitze mithalten kann. Die Sache habe ich aber gut gemeistert und bin wirklich mit der Spitze drüber gefahren. Im Sprint hatte ich dann aber keinen Mumm um voll rein zu halten.

 

3. Etappe: Son Feriol - Son Feriol.

Es wurde richtig happig, es standen die Berge Orient, Puig Major und Col des Soller auf dem Programm. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, möglichst lange mit den Besten mitzuhalten. Meiner Meinung nach wurde aber bis zum Beginn des Col des Soller zu wenig aufs Tempo gedrückt, da noch 2/3 des Feldes zusammen war. Am Col des Soller ging es aber richtig zur Sache. Ich war aber einfach noch zu schlecht, um richtig Gas geben zu können. Das Ziel habe ich mit der 2.Gruppe erreicht.

 

4. Etappe: Santa Margalida – Santa Margalida.

Es war nicht mal mehr 10° und der Regen kam von allen Seiten. Ich war nicht gerade motiviert, konnte aber bei katastrophalen Bedingungen relativ gut mithalten. Blödsinnigerweise wurde ich 300m vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt, bei dem ich mir ziemlich wehgetan habe. Schürfungen und Prellungen an Po, Rücken und an den Beinen. Trotzdem bin ich die letzten paar Meter noch gefahren, um am nächsten Tag wieder an den Start gehen zu können.

 

5. Etappe: Sa Vileta – Castillo de Bellver.

Wir hatten schon früh Start und mussten eine richtig schwere Bergrunde 4 mal befahren ehe wir den Schlussaufstieg in Angriff nahmen. Ich hatte eine sehr schlechte Nacht hinter mir, wenig Schlaf und immer wieder Schmerzen. Meine Beine haben mir schon ohne Bewegung wehgetan und ich hatte nicht viel Hoffnung, das Rennen beenden zu können. Die 20km vom Hotel zum Start bin ich mit dem Velo gefahren. Anschliessend waren meine Beine besser, als ich am frühen Morgen erwartet habe. Ich bin relativ gut im Feld mitgefahren. Im entscheidenden Moment hat’s aber wieder nicht ganz gereicht.

 

Fazit: Die Rundfahrt war bestimmt das Beste was mir im Moment passieren konnte. Es gibt für Rennfahrer kaum bessere Möglichkeiten, intensive Trainings zu absolvieren. Aus diesem Grund kann ich ein durchwegs positives Fazit ziehen.

 

2.4.05 Skitour und Geburtstagsparty

Wir sind schon um 4 Uhr aufgestanden um möglichst gute Verhältnisse im Schnee zu haben. Es wurde eine super Tour. Unter der Führung von meinem VC Uznach Clubkollegen Walti Marti haben wir erst den 2972 m hohen Gemsfährenstock und anschliessend den 3457 m hohen Clariden bestiegen. Den ersten Berg haben wir relativ gemütlich erklommen. Am Clariden hat Walti ständig aufs Gas gedrückt und mich mächtig ans Limit gebracht. Als wir dann wieder an der Bergstation des Gemsfähren waren, war ich total am Anschlag und froh, dass ich die Bahn für den Rückweg in Anspruch nehmen konnte.

Meine Geburi-Party wurde richtig gemütlich. Es hat mich sehr gefreut all die Leute zu sehen und den Abend mit Ihnen zu verbringen.

 


20.3. bis 26.3.05
3.Woche Trainingslager

Ich war die ganze Woche mit einer super Gruppe unterwegs. Es hat mir richtig Spass gemacht, da ich fast immer einen guten Rhythmus fahren konnte. Meine Leute waren sehr motiviert, mit mir auf der Insel rum zu fahren.

Ich habe nochmal etwas über 800km gefahren und bin recht zufrieden mit meinem Trainingslager. Total fast 2600km und nur 1 mal Regen in drei Wochen ist wirklich nicht schlecht.

 

13.3. bis 19.3.05 2.Woche Trainingslager

Ich habe mir für diese Woche mindestens 900km zum Ziel gesetzt, davon 1x über 200km. Gleich vom ersten Tag an schien die Sonne und die Temperaturen stiegen täglich bis 20° oder sogar darüber. Am Mittwoch habe ich mit einigen deutschen Jungs eine 224km-Tour in Angriff genommen. Diese war nicht nur wegen des schönen Wetters super. Wir hatten es immer wieder richtig lustig, da es für zwei Sprücheklopfer immer wieder zu langsam war.

Und mit gut 950km erreichte ich auch mein Wochenziel.

 

5.3. bis 12.3.05 1.Woche Trainingslager

Die erste Woche Trainingslager auf Mallorca habe ich schon mal gut überstanden. Am 2.Tag hat es gleich durchgehend geregnet und war nur 6°C. Ich bin deswegen nur 2h gefahren und wäre dabei fast erfroren. Der Rest der Woche war Wettertechnisch bedeutend besser, obwohl ich es gerne ein paar Grad wärmer hätte. Total bin ich in dieser Woche knapp 800km gefahren. Das ist eine gute, aber nicht übertriebe Basis für die nächsten 2 Wochen.

 

4.3.05 Skitour

Da Vroni am Freitag um 13Uhr ins Weekend startet, hatten wir noch Zeit, vor meiner Abreise eine Skitour zu machen. Da wir uns beide aber absolut nicht auskennen, sind wir zu Christoph Dudli nach Mels gefahren. Er hat uns dann auf den 2157m hohen Hühnerchopf, auch „Hüeneri“ genannt, begleitet. Es war super schön und das erste Mal für mich, dass ich auf einem richtigen Berggipfel gestanden habe. Mal schauen was das Wetter Anfang April macht. Wenns passt, würde ich vor dem Sommer gerne noch einmal auf einen Berg rauf.
 

 


28.2.05 Bobfahrt

An diesem Montag konnte ich schon wieder etwas Neues ausprobieren. Ich war, zusammen mit Vroni, von meinem Sponsor Jürgen Langenscheid (Produ-Plast AG, Buttikon) nach St.Moritz eingeladen worden. Dorthin fuhren wir aber nicht um zu schnuppern, wie sich das Jetset-Leben anfühlt. Wir sollten den Olympischen Bobrun von Celerina im 4er-Bob bezwingen. Angefangen hat es wie bei den Profis mit der Helmanprobe. Dann wurde uns von unseren Piloten und Bremser, den Gebrüder Flurin erklärt, wie wir im Bob sitzen und wo wir uns fest halten müssen. Die Fahrt war dann mega! Richtig geniessen konnten wir sie leider nicht richtig. Der Bob wurde in kürzester Zeit sehr schnell (bis 135km/h) und die Kurven flitzten nur so an uns vorbei. Wie bei einer Achterbahn hat es uns bei Steilkurven gegen die Wand gedrückt. Mich hat besonders beeindruckt, wie sich der Pilot bei den extremen Fliehkräften überhaupt konzentrieren kann, und die Lenkseile nicht ständig aus den Fingern verliert.
PS: Die Fotos auf meiner HP werden demnächst aktualisert.


 

19.2.05 1. Skitour

An diesem Samstag bin ich seit etwa 3 Jahren zum ersten Mal wieder auf Ski gestanden. Aber nicht einfach skifahren mit Lift und so, sondern richtig auf Skitour. Wir sind kurz vor 11Uhr in Unken, Österreich (Wahlheimat von Sonja Nef) gestartet und wollten eigentlich auf das Peitingköpfl – eine Anfänger-Tour. Wegen des guten Wetters haben sich meine Begleiter (alles Freunde von Vroni) etwa nach 45 min. für eine schwerere und etwa 30min längere Tour entschieden. Ich hatte (noch) nichts zu sagen und bin einfach an der Spitzengruppe dran geblieben. Kurz vor dem Gipfel des Reifelberg (1907 M.ü.M.) habe ich mich kurz umgedreht, und bin erschrocken. Ich habe mich gefragt, wie ich da wieder runter kommen soll. Es hat dann aber mehr oder weniger gut geklappt, und ich bin nach nur 3 Stürzen beim „Schrempf“ - der Hochalm (1350 M.ü.M.) angekommen. Dort sind wir in den gemütlichen Teil übergegangen, haben uns verpflegt und anschliessend die restlichen paar Meter Abfahrt unter die Ski genommen.

Übrigens will Vroni jetzt öfter mit mir auf Skitour gehen – da hat nämlich sie mehr zu sagen. ;-)

 

18.2.05 1. Ausfahrt mit dem Velo seit Unfall

Nach fast drei Wochen Pause habe ich an diesem Freitag mein erstes Training auf dem Velo absolviert. Besonders habe ich mich darauf gefreut weil ich auch zum ersten Mal mit meinem neuen Stevens Carbon-Velo gefahren bin. Da ich neben dem Velo auch gleich Schuhe und Pedalen gewechselt habe, hatte ich ein wenig Probleme, meine Position auf dem Velo einzustellen. Das Velo macht aber richtig Spass und ist extrem stabil. Ich freue mich schon auf viele Kilometer darauf.

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