30.11.08 Superprestige Gieten (NL)
16.Rang

29.11.08 Weltcup Koksijde (B)
13.Rang

23.11.08 Superprestige Hamme-Zogge (B)
Aufgegeben

16.11.08 Superprestige Asper-Gavere (B)
10.Rang

9.11.08 Weltcup Pijnacker (NL)
13.Rang

2.11.08 Hittnau
Beim Rennen in Hittnau konnte ich bestenfalls mit dem Resultat zufrieden sein. Mir lief es überhaupt nicht gut. Ich hatte schlechte Beine, hatte Mühe mit der Konzentration und meine Augen brannten noch wegen dem Dreck vom Vortag.
Ins Rennen bin ich eigentlich gut gestartet. Ich konnte mich sofort ans Hinterrad des grossen Favoriten Francis Mourey heften. Ende der zweiten Runde bin ich aber blöd gestürzt und habe den Anschluss verloren. Das Rennen nach vorne war damit bereits gelaufen. Ich bin dann einige Runden mit Simi zusammen gefahren bis er einen Defekt hatte und ich den 2.Rang kampflos gewinnen konnte.
 

1.11.08 GVA Oudenaarde (B)
Ich glaube das war eines der brutalsten Rennen das ich je gefahren bin! Schon vor dem Rennen war es extrem nass und mit etwa 6 Grad auch nicht gerade lauschig warm. Mitte Rennen begann es dann aber wieder stark zu regnen und es wurde zu einer unglaublichen Schlammschlacht. Ich weiss gar nicht wie die Jury die Fahrer noch erkannt hat. Mit meinem 13. Platz bin ich nicht unglücklich.

26.10.08 Weltcup Tabor (CZ)
Ich weiss nicht wann ich das letzte Rennen aus der dritten Startreihe angegangen bin – es ist also lange her... Ich kam aber nicht schlecht weg, musste mich aber einiges vorarbeiten bis ich endlich an der Spitzengruppe dran war. Blöderweise hat sich genau als ich dran war, meine Kette etwas verklemmt und ich habe damit einige Positionen und gute 20sek. eingebüsst. In der Folge lief es aber wieder recht gut und ich konnte mich mit einem anständigen Finale im 11. Rang platzieren.

21.10.08 Nacht van Woerden (NL)
In Woerden macht es jedes Jahr wieder Spass zu fahren. Die Strecke ist zwar sehr gefährlich weil sie  extrem schmal aber sehr schnell ist. Aber die einige tausend Zuschauer und das Ambiente mit der Chilbi haben schon ihren Reiz.
Ins Rennen bin ich wieder sehr schlecht gekommen. Das ist aber grad eine gute Übung für den Start vom nächsten Sonntag in Tabor. Das Rennen selber lief es mir eigentlich recht gut. Ich hatte nicht Power im Überfluss, konnte mich aber sehr gut vorarbeiten und hatte im Finale noch genug Kraft um die Leute in meiner Gruppe zu distanzieren. 8. Rang

19.10.08 Weltcup Kalmthout (B)
Mein gesundheitlicher Zustand war eigentlich zu schlecht um damit Rennen zu fahren. Schon am Freitagabend fühlte ich mich nicht mehr gut. Komischer Bauch, etwas Schwindel - halt einfach nicht gut. Am Samstag ging es mir noch schlechter und mit Ausnahme der Anreise nach Belgien lag ich eigentlich den ganzen Tag im Bett. Da das Weltcupreglement geändert hat, musste ich dieses Rennen aber der Schadensbegrenzung halber fahren.
Schon der Start ins Rennen war miserabel. Ich kam nicht weg und hatte keine Kraft um nach den vielen Kurven wieder schnell auf Geschwindigkeit zu kommen. Der 30. Rang ist mein mit Abstand schlechteste WC Resultat seit vielen Jahren. Der einzige Trost ist, dass ich wenigstens weiss warum.

12.10.08 Superprestige Rudderfoorde (B)
Für mich war Rudderfoorde ein sehr wichtiges Rennen. Gestartet bin ich eigentlich ganz ok. In der vierten richtigen Kurve wurde ich aber von einem Konkurrenten regelrecht umgemäht. Als ich am Boden lag stürzten auch noch einige Fahrer auf mich drauf und über mich drüber. Ich konnte erst als allerletzter wieder losfahren und hatte eigentlich keine Lust mehr, dem Feld hinterher zu hetzen. Ich habe mich aber trotzdem durchgebissen und das Rennen auf dem enttäuschenden 20.Rang beendet.

11.10.08 Dottignies (B)
Nach einem extrem schlechten Start lief es mir überhaupt nicht. Irgendwann habe ich dann einen Gang zurück genommen und das Rennen einfach noch beendet. Platz 19 ist natürlich recht schwach.

5.10.08 Badiquer Schmerikon
Ich wollte natürlich auch die dritte Ausgabe von MEINEM Rennen gewinnen – klar!.
In’s Rennen bin ich auch ganz gut rein gekommen und lag eingangs zweiter Runde mit allen Favoriten zusammen an der Spitze. Dummerweise hat sich der Schnellspanner an meinem Hinterrad gelöst. Beim Antritt aus dem Förenwäldli hats mir das Hinterrad aus dem Ausfallende gezogen und somit musste ich anhalten um das zu reparieren. Die ganze Übung hat mich etwa 40sek. Zeit und viele Positionen gekostet. Mit einer coolen Aufhol- und Überholjagd konnte ich nochmal bis auf 10sek zur Spitze auffahren. Zu mehr als Rang 5 hat es aber nicht mehr gereicht. Schade

4.10.08 Wädenswil
Am zweiten Rennen bereits der erste Saisonsieg ist schon mal ein guter Einstieg. Ganz perfekt lief das Rennen aber nicht. Ich bin in den ersten zwei Runden jeweils an derselben Stelle gestürzt. Sicher war es im Dunkeln nicht einfach zu fahren, aber dieses Problem war für jeden Fahrer das Gleiche… Als ich dann endlich zur Spitze aufgeschlossen bin, lief es für mich wie am Schnürchen.

26.9.08 Toi Toi Cup Unicov (CZ)
Hallo erst mal…. Und ja, es gibt mich noch.
„Mein“ Badiquer ist zwar erst am Sonntag, aber langsam sehe ich ein Ende im Stresstunnel. Ich hatte die letzten Wochen wirklich viel um die Ohren mit organisieren, Training und Rennen fahren.
Im ToiToi-Cup in Tschechien war ich nicht grad super, hab mich aber als 4. ins Ziel kämpfen können.

15.9.08 Mannschaftsfahren La Brevin
1. Rang mit dem Bürgi‘s Cycling Team

5. bis 9.9.08 Oberösterreich Rundfahrt
Viel attackiert aber wieder nichts gewonnen. Eigentlich fühle ich mich richtig gut. Die guten Resultate wollen aber irgendwie nicht gelingen.

31.8.08 Effretikon
Mir lief es mehr schlecht als recht. Bin im Feld ins Ziel gekommen.

17.8.08 Pfaffnau
Nach vielen Rennen als „Helfer“ im Bürgis Cycling Team wollte ich dieses Rennen unbedingt gewinnen. Die ersten zwei Runden verliefen dann auch ganz nach meinem Geschmack. Auf der sehr anspruchsvollen neuen Strecke wurde von Beginn an ein hohes Tempo angeschlagen. Ich versuchte dem Stand und mich in guten Positionen zu halten. Schliesslich wollte ich keine entscheidende Attacke verpasse. Dies gelang mir auch nahezu perfekt. Ende der dritten von acht Runden war ich dann aber froh auch mal auf die Hilfe eines anderen zählen zu können. Mirco für mich mit einem tollen Effort an die etwa 10 Mann grosse Spitzengruppe heran. Diese vergrösserte sich kurz darauf nochmal. So lagen erst mal 13 Fahrer entscheidend in Front. Wir harmonierten gut und das Feld lag bald hoffnungslos zurück. In der letzten Runde wurden sehr viele Attacken gefahren. Bis etwa 1,2km vor dem Ziel machte ich alles richtig. Den alles entscheidenden Angriff vom späteren Sieger hab ich aber versemmelt und musste mit dem 2 Rang zufrieden sein.

15.8.08 Remiremont (F)
Eigentlich ein schönes Rennen aber die letzten 2 Jahre war es immer extrem heiss, was mir sehr zu schaffen machte. In diesem Jahr waren die äusseren die Bedingungen aber beinahe perfekt. Ich hatte aber gleich zu Beginn des Rennens zwei Mal viel Glück um nicht in gestürzte Fahrer zu fahren. Beim zweiten Ausweichmanöver musste ich so stark bremsen dass ich mir gleich mal schnell einen Bremsplatten holte. Da der Rennleiter den Begleitfahrzeugen ein allgemeines Anhalten verordnete, musste ich etwa 2km mit einem platten Hinterreifen weiterfahren bis ich endlich wechseln konnte. Nach dem Laufradwechsel dachte ich erst ich könne bei der nächsten Zielpassage gleich duschen gehen. Das Feld und die Wagenkolonne waren nämlich weit und breit nicht mehr zu sehen. Mit viel Aufwand schaffte ich aber den Anschluss doch wieder und befand mich 15km später auch gleich in einer grossen Spitzengruppe. Die Gruppe harmonierte aber nicht sehr gut und so wurde ständig attackiert. Ich machte bei diesem Spiel mit und fuhr dann auch bis eingangs letzter Runde an der Spitze mit. Mein 6.Rang wiederspiegelte aber nicht ganz meine Möglichkeiten, die ich an diesem Tag gehabt hätte.  

20.8.08 Bike Attack Lenzerheide
Mir hat dieser Anlass trotz zweier platten Hinterreifen extrem Spass gemacht. 2000 Höhenmeter bergab und nur gut 100 bergauf ist mal was Spezielles und an SO einem Freeriderennen muss man als Hobbybiker einfach mal dabei gewesen sein.

19.8.08 Bern West
Ich fühlte mich nach einer sehr ruhigen Trainingswoche nicht besonders gut und hatte von Beginn an sehr schnell saure Beine. Zum Glück war ich wenigstens kräftemässig auf der Höhe was mir trotzdem ein halbwegs gutes Rennen ermöglichte. Die Platzierung im hinteren Teil des Feldes ist aber doch mehr schlecht als recht.

29.7. bis 3.8. Tour Alsace
Prolog              In diesem Mannschaftszeitfahren wurden wir im Vorjahr überraschend Zweite. In diesem Jahr wollten wir dieses Resultat natürlich toppen. Leider hat das nicht funktioniert, wir haben sehr schlecht harmoniert und wurden nur 8. von 28 Teams.

1. Etappe         Die erste Etappe begann wie alle französischen Rennen: Bei Kilometer 0 wird angegriffen. Das geht dann so weiter bis sich irgendwann eine Gruppe lösen kann und im Feld irgendein Team mit der Nachführarbeit beginnt. Von uns waren zum Glück zwei Mann dabei und wir anderen konnten uns fürs Erste mehr oder weniger ausruhen. Auf den Zusatzrunden wurde es dann aber immer wieder schnell. Ich konnte mich problemlos im Feld halten und wurde im Sprint 4. von diesem. Da aber noch etwa 20 Fahrer vor dem Feld klassiert wurden, war es nicht wirklich ein zählbares Resultat.

2. Etappe         Die Etappe wurde auf 2 verschiedenen Rundstrecken ausgetragen. Erst eine flache, extrem schnelle Runde auf der natürlich wieder attackiert wurde was das Zeug hält. Die andere Runde mit einem recht heftigen Berg. Mir lief es an diesem Tag nicht so super. Meine Beine wollten nicht richtig und ich hatte immer wieder mühe beim Atmen. Beim letzten Aufstieg musste ich die Besten ziehen lassen und kam mit einer abgehängten Gruppe ins Ziel.

3. Etappe         Die Etappe begann mit leichtem Regen und extrem hektisch. Bereits nach dem 1. Kilometer gab es einen Massensturz von etwa 30 Mann sodass die Jury das Rennen gleich nochmal stoppte. Nach etwa 15min ging es weiter. 5km später hatte es Öl auf dem sonst schon rutschigen Boden und schon lagen wieder 15 Fahrer da. Ich überstand all diese Probleme ohne Schwierigkeiten und konzentrierte mich auf meine Aufgabe, möglichst keine grössere Gruppe fahren zu lassen ohne dabei zu sein. Wir wollten ja das Leadertrikot von Simi nicht einfach so verschenken. Nach 2/3 des Rennens konnten sich dann aber doch einige Fahrer absetzten. Im dritten und letzten Sturz 7km vor dem Ziel konnte ich nicht ausweichen und legte mich unfreiwillig zu den anderen auf den Boden! Zeit hätte ich dabei kaum verloren, aber leider nur konnte ich mein rechtes Knie kaum mehr biegen und schon gar nicht treten. So rollte ich einfach weiter damit ich wenigstens noch auf der Rangliste war. Leider hat Simi das Trikot zu allem Übel noch verloren.

4. Etappe         Ich war sehr skeptisch ob mein Knie die Rennbelastung aushalten würde. Im Rennen verspürte ich aber nur gelegentlich ein leichtes stechen und so entschloss ich mich die Etappe durchzufahren. Ich war die ganze Etappe im 1.Feld und kam auch mit diesem ins Ziel.

5. Etappe         Auf uns wartete die superschere Königsetappe der diesjährigen Tour Alsace. Wir hatten auf 162km etwas mehr als 3300Höhenmeter zurück zu legen. Meine Beine fühlten sich nicht sehr gut an aber ein geschwollenes Knie und der böse Ellenbogen hinderten mich nicht extrem. Ich konnte bis zum vorletzten Berg mithalten und war mehr oder weniger immer mit der Hauptgruppe unterwegs. Auf den letzten 10km vor dem Schlussaufstieg versuchte ich immer wieder Simi zu unterstützen damit er all seine Kraft nicht schon vor dem Ballon d’Alsace aufwenden musste. Gleich unten rein in die Steigung hatte ich quasi einen Kolbenklemmer. Meine Beine wollten kurz nicht mehr wie ich und ich musste die Gruppe ziehen lassen.
Mit der Rundfahrt bin ich aber trotzdem zufrieden. Der Sturz hätte natürlich nicht sein müssen aber das gehört halt irgendwie auch dazu.


27.7.08 GP Inda (I)

Meine Beine waren am Start nicht ganz super – was sich auch mit meiner Vorfreude gedeckt hat. Bei Hitze um 30 Grad habe ich öfters mal etwas Mühe an den Rennen. Da wir aber immer wieder längere Passagen im Schatten hatten und zum Teil am Lago Maggiore entlang fuhren, kam ich recht gut ins Rennen. Nach gut 20km setzte sich bereits eine grosse Gruppe mit fast 30 Mann leicht vom Feld ab. Ich kam einige Kilometer später in eine gute Position und nütze diese um auf den letzten Drücker auch noch aufzuschliessen. Die Gruppe lief mal gut und mal weniger gut. Da ich schon 7 Wochen keine Rennen mehr gefahren bin und nicht genau wusste wie meine Form ist, nahm ich es locker und versuchte mich möglichst lange aus allem raus zu halten. Bei km 100 von 165 wurde am Berg zum ersten mal schnell gefahren. Ich konnte relativ gut mithalten, wollte aber trotzdem noch nicht in die Offensive, da es mir einfach noch zu früh schien und ich kaum einen meiner Konkurrenten kannte. 30km vor dem Ziel begann ich auch langsam, mich beim Attackieren einzumischen. Einmal konnte ich mich sogar mit einigen Fahrern leicht von der Hauptgruppe lösen. Unsere Gruppe war wohl aber einfach zu speziell besetzt und lief nicht richtig. Am letzten Berg ging es dann noch darum, so schnell wie möglich hoch zu fahren weil es nach der Abfahrt nur noch 2km flach war. In diesem Abschnitt konnte man nichts mehr aufholen. Mit dem 8.Rang bin ich fürs erste Rennen nach so langer Zeit und wegen der guten Besetzung sehr zufrieden.

5. bis 22.7. Höhentrainingslager Pontresina
Für einmal war das Wetter nicht so toll. Es hat immer wieder geregnet und einmal sogar geschneit. Das Training hat natürlich auch ein bisschen gelitten. Erst hatte ich grosse Probleme mit meinem Rücken und dann ist auch noch das nicht so tolle Wetter dazu gekommen. Jetzt heisst es das Beste daraus machen. Bis zum Quersaisonstart dauert es ja noch eine ganze Weile.

30.6. bis 5.7.08 Maxim Mountain Rally
Die etwas andere Art, wieder in den Trainingsaltag einzusteigen. In 5 Tagen mit dem MTB von Lermos nach Epan, die sogenannte Trans-Tirol habe ich als Guide begleitet. Mir haben die 5 Tage viel Spass gemacht. Jeden Tag mehrere Stunden auf dem MTB aber nie gestresst und kein Leistungdruck.

8.6.08 Gippingen
Für mich war es super: endlich konnte ich wieder mal an einem grossen Velorennen mitfahren. Wir waren als Nationalmannschaft dort. Mir lief es eigentlich ganz gut. Das Tempo war sicher nicht ganz so hoch wie die letzten Male als ich in Gippingen noch am Sonntag fahren konnte. Aber zwischendurch war es trotzdem ganz sportlich! In der 2.letzten Runde wurde ich am Berg abgehängt. Wenn man sich den hohen Rhythmus nicht mehr gewohnt ist, hat man einfach einen schweren Stand. Das Rennen habe ich im 62. Rang beendet. Ich glaube, ich habe den GP des Kantons Aargau zum ersten mal zu Ende gefahren!

1.6.08 MTB Marathon Mendrisio
Ich habe einen Start in Mendrisio abgesagt, weil ich momentan wieder nicht ganz fit bin! Nicht krank – aber auch nicht gesund…

21.5. bis 25.5.08 Tour Franche Comte
1.Etappe          Wie immer in Frankreich ging’s im Rennen los wie bei einem Feuerwehreinsatz. Wir vom Bürgi’s Cycling Team haben uns nicht zurück gehalten und waren so gut wie in jeder Gruppe gut vertreten. Ich habe einen Bergpreis gewonnen und bin mit dem Feld ins Ziel gefahren. 

2.Etappe          Es ging wieder los wie wenn wir gleich im Ziel gewesen wären. Ich wollte mir das Bergpreistrikot erobern und investierte viel Kraft dafür. Am Ende des Tages lag ich Punktgleich mit einem anderen Fahrer auf dem ersten Platz. Dank der mehr gewonnenen Bergpreisen bekam ich das Trikot.

3.Etappe          Zeitfahren – es war noch nie meine Disziplin und wird es wohl auch nicht mehr werden. Trotz super Material, das Herbi mir geliehen hat, hat meine Leistung zu gar nichts gereicht. Ein eigenes Velo und viel Zeit mit Zeitfahrtraining wäre wohl die einzige Möglichkeit wie ich es im Zeitfahren halbwegs auf einen grünen Zweig bringen könnte.

4.Etappe          Bergpreistrikot verteidigen und Gas geben war mein Etappenziel. In der Bergpreiswertung habe ich die Führung knapp alleine übernommen. Sonst ging aber nicht viel. Meine Beine waren nach dem Zeitfahren ziemlich am Anschlag.

5.Etappe          Uns stand die Bergankunft auf dem Ballon d’Alsace bevor. Einerseits wollte ich Simi in eine noch bessere Position in der Gesamtwertung verhelfen, andererseits wollte ich natürlich das Bergpreistrikot verteidigen. Simi konnte ich fast optimal helfen. Meine zwei platten Hinterräder bremsten mich im Bergpreis aber mächtig aus. Ja nu, Simi hat sich mit einer tollen Leistung das Leadertrikot geholt.

6.Etappe          Als Team mit dem Leader dachten alle, wir würden am Start zu sechst vor das Feld fahren und versuchen alles Mögliche unter Kontrolle zu halten. Wir haben aber eher beim attackieren mitgemacht. Das ging so lange bis das Team des Gesamt-2. die Verantwortung übernahm. Für uns war das super, weil wir uns so etwas zurückalten konnten und Simi im Finale die bessere Unterstützung hatte. Bis etwa 4 km vor dem Ziel konnte ich ihm gut helfen. Er hat sich die Gesamtwertung nicht mehr nehmen lassen. Für mich hats im Bergpreis leider nicht mehr gereicht.

18.5.08 Strassenrennen Cham
Da ich mich nicht ganz gesund gefühlt habe, musste ich auf einen Start in Cham verzichten.

12.5.08 Handicaprennen Ehrendingen
Meine Beine fühlten sich nicht so toll an aber ich hatte gut Kraft und es war kein im Feld mitzufahren. Leider harmonierte das Elite Feld mal wieder gar nicht und der Vorsprung der Amateure wollte nicht so recht schmelzen. Nach etwa 70km bin ich alleine zur 6er Spitze der Elite vorgefahren und habe gehofft mit diesen und viel Schwung vielleicht doch noch zu den Amateuren aufzuschliessen. 30km später wurden wir aber von der Elite wieder eingeholt da die Gruppe nicht richtig am gleichen Strang zogen. Die Spitze der Amateure haben wir erst im Seilfang gesehen. Es wird wohl zur Tradition, dass wir die Amateure jedes Jahr an einem der Handicaprennen nicht einholen. Ich hoffe, dass jetzt wieder mal alle Elite-Fahrer wissen, dass es eben doch kein Spaziergang im Grünen ist!

10.5.08 Rundstreckenrennen Visp
Visp ist ein recht junges Rennen im Rennkalender. Für mich war es darum auch der erste Start. Die Strecke war fast flach aber zum Glück wenigstens technisch recht anspruchsvoll. Das war wohl auch der Grund warum es so viele Stürze gegeben hat. Ich kam gut zurecht und war nach etwa 30km bereits in der entscheidenden Spitzengruppe. Eigentlich viel zu früh aber da auch Simi mit dabei war, bin ich voll mitgefahren und habe mich nicht zurückgehalten. Die komische Wärme und der Wind im Wallis haben mich aber recht geschlaucht. So war ich froh, dass wir 5 Fahrer die 2,3km Runde auf das Feld etwa 20km vor Schluss endlich fast gut gemacht hatten und erst mal durchatmen konnten. Im Finale wurde es dann mega chaotisch da wir aufs Feld aufgefahren sind und es dort drunter und drüber ging. Auf den letzten 500m habe ich dann die Spitze übernommen, für Simi den Sprint angefahren und 2. Geworden. Das war der 3. Doppelsieg für das Bürgi Team in dieser Saison!

4.5.08 Strassenrennen Frauenfeld
Meine Beine waren eigentlich gar nicht so schlecht aber irgendwie gelang es mir einfach nicht mich richtig auf dieses Rennen zu konzentrieren. Als Mitte Rennen über 20 Fahrer vorne lagen und wir im Feld hoffnungslos zurück lagen, habe ich das Rennen vorzeitig beendet und mit dem Velo von Frauenfeld nach Hause gefahren.

27.4.08 ZO Bike Cup Schwändi
Ich merkte schon am Morgen dass die Beine nicht so toll sind. Am Vortag bin ich mit dem Bürgi’s Cycling Team die Königsetappe der Tour d’Alsace abgefahren. 164km und über 3000Höhenmeter waren wohl etwas zu viel als direkte Vorbereitung für ein MTB Rennen von nur 1h20min Renndauer. Ja nu, es lief dann wirklich nicht. Ich hatte vom Start weg keine Chance mit den Schnellsten mitzufahren. Dieses Rennen wird jetzt halt als gutes Schwellentraining gewertet.

20.4.08 Kriterium Uzwil
Weil meine Form Momentan noch etwas zu wünschen übrig lässt habe ich mich wieder mal in den Dienst von Bürgis Cycling Team gestellt. Für uns lief es super. 1.Rang für Simi Zahner und 2.Rang für Pirmin Lang. Wir haben wieder ein Kriterium klar für uns entschieden.
Ich werde mich im Training weiter zusammenreissen damit ich für Ende Mai Anfang Juni gute Form habe und das eine oder andere Rennen gewinnen kann.

13.4.08 Strassenrennen Lancy
Ich war gespannt wie gut oder schlecht ich bei meinem ersten Strassenrennen der Saison mithalten kann. Gelaufen ist es mir dann gar nicht so schlecht. In der 3. von 5 Runden wurden mir aber deutlich meine momentanen Grenzen aufgezeigt. Wirklich schlecht war ich aber trotzdem nicht und konnte mich mit dem 1.Feld ins Ziel retten.

6.4.08 Strassenrennen Fully
Ich habe auf einen Start in Fully verzichtet. Da ich seit Ende des Trainingslagers noch nie gute Beine hatte, wollte ich nicht nachts um 2.30Uhr aufstehen um womöglich nach 120km abgehängt zu werden.
Mein Saisonstart ist also kommenden Sonntag in Lancy.

3.4.08 Bin zurück
Halli Hallo,
nach mehr als einem Monat Funkstille auf meiner Homepage ist es höchste Zeit mich wieder zurück zu melden. In der Zwischenzeit hat sich viel getan.
Meine Trainingspause nach der langen Quersaison habe ich genutzt um die Quersaison 08/09 grob zu planen. Ich hatte schon im November das erste Gespräch mit den Chef’s des Belgischen Style & Concept Team. Dies verlief nicht sehr vielversprechend, da wir komplett verschiedene Lohnvorstellungen hatten. Nach meiner guten WM haben sich die Leute dann aber nochmal gemeldet und nach 2 Wochen regem e-mail-Verkehr bin ich Ende Februar nach Belgien geflogen um die bevorstehende Vertragsunterzeichnung zu besprechen. Nachdem mein langjähriger Hauptsponsor Stevens lange - oder zu lange - mit einer Offerte zögerte, und ich nicht ewig warten wollte, habe ich bei Style&Concept einen sehr interessanten Vertrag unterschrieben. Dieser ist befristet bis zum 28.02.2009.
Nach 2 Wochen Trainingspause bis Ende Februar habe ich mein Training kurz wieder aufgenommen und bin gleich richtig krank geworden. Ich lag 6 Tage mit Fieber und unglaublichen Kopfschmerzen im Bett. Als der Wetterbericht wieder kaltes Wetter und Schnee vorher sagte, bin ich kurzentschlossen für zwei Wochen noch Mallorca geflogen um mich auf die anstehenden Strassen- und MTB-Rennen vorzubereiten. 1850km, sehr viele Höhenmeter und 63Stunden Training habe ich in dieser Zeit geschafft.
Jetzt werde ich versuchen mich gut zu erholen und vermutlich am Wochenende in Fully mein erstes Strassenrennen fahren.

by www.huci.ch & www.christian-heule.com 2009